3D-Scan Frankenberg & Sachsen

3D-Scan Frankenberg, Reverse Engineering, Ein Bild mit einem 3D Scan und einem modellierten Nachbildung

Was ist Reverse Engineering?

Reverse Engineering bezeichnet die Rückführung eines physischen Objekts in ein digitales CAD-Modell. Dabei wird das Bauteil mit modernster 3D-Scan-Technologie erfasst, die Punktwolke bereinigt und in ein sauberes, weiterverarbeitbares 3D-Modell überführt. Das Ergebnis kann direkt für den 3D-Druck, die Weiterentwicklung oder die Serienproduktion genutzt werden.
Bei 3D-Schmiedewerk endet unsere Leistung nicht beim rohen Scan. Wir bereiten die Daten vollständig auf – inklusive CAD-Optimierung und Anpassung an Ihre Fertigungsanforderungen. So erhalten Sie nicht nur ein digitales Abbild, sondern ein produktionsreifes Modell.

Maschinenbau: Digitalisierung von Bestandsbauteilen ohne vorhandene Konstruktionsunterlagen
Automotive: Reproduktion von Fahrzeugkomponenten, Anbauten und Innenraumteilen
Ersatzteilbeschaffung: Fehlende oder nicht mehr erhältliche Teile exakt rekonstruieren
Prototypenentwicklung: Bestehende Teile als Ausgangsbasis für Weiterentwicklungen nutzen

Unser Prozess – transparent und nachvollziehbar

1. Bauteil einsenden oder vor Ort Termin vereinbaren


Sie senden uns Ihr Bauteil zu oder vereinbaren einen Termin bei uns in Frankenberg. Wir klären vorab alle Anforderungen, damit der Scan präzise auf Ihren Verwendungszweck abgestimmt ist.

2. 3D-Scan & Datenaufbereitung


Das Bauteil wird mit unserem 3D-Scanner erfasst. Die entstehende Punktwolke wird bereinigt, vernetzt und in ein saubere STL-Datei überführt.

3. Übergabe & optionaler 3D-Druck


Sie erhalten die fertige CAD-Datei in Ihrem gewünschten Format (STL, OBJ). Auf Wunsch übernehmen wir direkt den 3D-Druck des rekonstruierten Bauteils – aus einer Hand, ohne Schnittstellen.

Warum 3D-Schmiedewerk?

Als spezialisierter 3D-Scan- und 3D-Druckservice in der Region Frankenberg/Sachsen / Chemnitz verbinden wir messtechnische Präzision mit fundiertem Know-how in der additiven Fertigung. Wir erfassen Geometrien nicht isoliert, sondern analysieren sie im Kontext ihrer späteren Funktion, Belastung und Fertigungsanforderungen.

Wir denken nicht nur in Punktwolken, sondern immer im Hinblick auf Funktion, Drucktauglichkeit, Toleranzketten und Materialeignung des Endprodukts. Genau das unterscheidet uns von reinen Scan-Dienstleistern, die Daten liefern – aber keine fertigungsgerechte Lösung.

Ganzheitlicher Ansatz statt Insellösung

Ein 3D-Scan ist für uns kein Selbstzweck. Die entscheidende Frage lautet:
Was soll mit den Daten passieren?

  • Reverse Engineering eines Ersatzteils?
  • Anpassung an bestehende Baugruppen?
  • Vorbereitung für den FDM-Druck?
  • Optimierung eines bestehenden Bauteils?

Je nach Ziel wird das Bauteil nicht nur digitalisiert, sondern konstruktiv bewertet und bei Bedarf sauber parametrisch aufgebaut. So entstehen belastbare CAD-Daten statt schwer weiterverarbeitbarer Mesh-Geometrien.

Konstruktion mit Fertigungsverständnis

Durch unsere Erfahrung im FDM-3D-Druck berücksichtigen wir bereits bei der Datenaufbereitung:

  • Bauteilorientierung und Schichtaufbau
  • mechanische Lastpfade
  • Wandstärken und Verstärkungsstrukturen
  • Materialwahl und Temperatureinflüsse

Das Ergebnis sind Bauteile, die nicht nur digital korrekt aussehen, sondern im realen Einsatz funktionieren.

Regional verankert – technisch auf Augenhöhe

Als Partner in der Region stehen wir für kurze Wege, direkte Kommunikation und nachvollziehbare Prozesse. Gleichzeitig arbeiten wir mit dem Anspruch, technisch auf Augenhöhe mit Konstrukteuren, Entwicklern und Maschinenbauern zu agieren.

Sie erhalten keine Blackbox-Dienstleistung, sondern transparente Abläufe, klare Aussagen zur Machbarkeit und eine ehrliche technische Einschätzung – auch wenn eine andere Lösung sinnvoller ist als ein Scan.

Unsere Kunden sind begeistert!

Qualität von 3D Schmiedewerk

FAQ

Was ist ein 3D-Scan und wie funktioniert er?

Ein 3D-Scan ist ein Verfahren, bei dem die Geometrie eines realen Objekts berührungslos erfasst und in ein digitales 3D-Modell überführt wird. Dabei entstehen in der Regel Punktwolken oder Mesh-Dateien, die je nach Technik mit unterschiedlichen Verfahren wie Laserscanning, strukturierter Beleuchtung oder Photogrammetrie erzeugt werden.

Welche Objekte kann man überhaupt scannen?

Nahezu alle festen Objekte lassen sich scannen – von kleinen mechanischen Bauteilen bis zu großen Komponenten. Die Materialbeschaffenheit (z. B. hochglänzend, transparent) und die Größe des Objekts können Einfluss auf die Wahl der Scanner-Technologie und auf die Genauigkeit der Daten haben, sind aber keine generellen Ausschlusskriterien. 

Wie genau ist ein 3D-Scan und reicht die Qualität für CAD/Reverse Engineering?

Die Genauigkeit hängt stark vom eingesetzten Scanner und Verfahren ab. Professionelle Laserscanner können hohe Präzision ermöglichen, bei mobilen oder photogrammetriebasierten Systemen variiert die Genauigkeit stärker. Für konstruktive Anwendungen und Reverse Engineering lassen sich Scandaten in punktgenaue CAD-Modelle überführen – ideal für Konstruktion, Fertigung und Qualitätsprozesse.

In welchem Format erhalte ich die Scan-Daten und kann ich diese direkt in CAD nutzen?

Typische Ausgangsformate sind Mesh-Formate wie STL, OBJ oder auch Punktwolkenformate. Für die Weiterverarbeitung in CAD-Software oder zur mechanischen Nutzung werden diese Rohdaten meist in bearbeitbare Formate (z. B. STEP/IGES) überführt. So lassen sich Konstruktionen aus gescannten Daten auch für technische Anwendungen nutzen.

Wie lange dauert ein 3D-Scan und wie läuft ein Projekt technisch ab?

Die Dauer eines Scans hängt von Objektgröße, Komplexität und der gewünschten Genauigkeit ab. Kleine Teile sind oft innerhalb von Minuten erfasst, komplexere Objekte können mehrere Stunden dauern. Ein typischer Ablauf ist: Analyse → Scannen → Datenaufbereitung → optionale CAD-Rekonstruktion → Datenübergabe in gewünschtem Format.

Wie groß oder klein darf ein Bauteil für einen 3D-Scan sein?

Grundsätzlich lassen sich sowohl kleine Präzisionsteile als auch größere Komponenten erfassen. Entscheidend sind Detailgrad, Geometrie und gewünschte Genauigkeit.
Sehr kleine Bauteile erfordern hohe Auflösung und stabile Fixierung, große Bauteile benötigen eine geeignete Scanstrategie und Referenzierung. Vor Projektstart klären wir deshalb Maßbereich, Toleranzanforderungen und Einsatzzweck, um ein technisch sauberes Ergebnis sicherzustellen.

Ist ein 3D-Scan für Reverse Engineering geeignet?

Ja – insbesondere dann, wenn keine CAD-Daten mehr vorhanden sind oder Bauteile nur physisch existieren.
Wichtig ist jedoch: Ein Scan allein ersetzt keine Konstruktion. Für funktionsrelevante Bauteile wird das gescannte Modell konstruktiv nachmodelliert und parametrisch aufgebaut. So entsteht ein belastbares CAD-Modell, das für Anpassungen, Serienfertigung oder Simulation geeignet ist.

Was kostet ein 3D-Scan-Projekt?

Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab:
– Größe und Komplexität des Bauteils
– gewünschte Genauigkeit
– reiner Scan oder zusätzlich CAD-Rekonstruktion
– Datenaufbereitung und Optimierung
Ein einfacher Scan ist deutlich günstiger als vollständiges Reverse Engineering mit parametrischem CAD-Modell. Deshalb wird jedes Projekt individuell bewertet, damit Aufwand und Nutzen wirtschaftlich sinnvoll bleiben.